Behandlung bei gutartiger Prostatavergrösserung
(BPH, BPS)

Die gutartige Vergrösserung der Vorsteherdrüse (Prostata) ist eine „Volkskrankheit“ und betrifft Männer ab dem 40. Lebensjahr. Der Grund hierfür liegt an einer mit dem Lebensalter stetig an Grösse zunehmenden Prostata, welche den Weg des Urins durch die Harnröhre behindert. Dies geht nicht selten mit entsprechenden Beschwerden beim Wasserlassen einher (abgeschwächter Harnstrahl, häufiges Wasserlassen, plötzlich auftretender Harndrang, wiederholte Harnwegsinfekte), kann aber auch nur in geringem Masse spürbare Symptome verursachen. Manchmal spüren Patienten gar nicht, dass ihre Blase nach dem Wasserlassen nicht richtig entleert wird, wodurch langfristige Schäden am oberen Harntrakt entstehen können.

Bei störenden Beschwerden oder relevanter Störung der Blasenentleerung kann primär eine medikamentöse Therapie versucht werden. Sollte diese nicht zur Verbesserung führen, besteht die Möglichkeit zur Operation. Neben der klassischen Methode (Transurethrale Elektroresektion, TUR-P) stehen heutzutage weitere Verfahren zur Verfügung. Dies sind zum Beispiel die Behandlung mit dem Laser (z.B. Greenlight-Laser) oder Wasserdampf (Rezum).

 

Da jedes Verfahren Vor- und Nachteile beinhaltet, sollte die Methode stets gut abgestimmt sein auf den individuellen medizinischen Befund, aber auch auf die persönlichen Vorstellungen des jeweiligen Patienten. Gerne beraten wir Sie bezüglich der für Sie am besten geeigneten Therapie.

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