Urologische Diagnostik
(Ultraschall, Blasenspiegelung, körperliche Untersuchung)

Die urologische Diagnostik hat sich durch die Etablierung schonender Instrumente immer weiter entwickelt. Während früher der Besuch beim Urologen häufig mit schmerzhaften Untersuchungen verbunden war, kommen heute schonende Instrumente zu Anwendung.

Hierbei gibt bereits die körperliche Untersuchung der erfahrenen Ärzte für Urologie eine erste Orientierung. 

Der frühzeitige Einsatz von modernen Ultraschallgeräten in der Praxis erlaubt bereits einen sehr detaillierten Blick in den Körper, um krankhafte Veränderungen an Niere, Blase, Prostata oder den Genitalorganen zu detektieren.

Zur Abklärung der Harnblase ist in einigen Fällen eine Blasenspiegelung notwendig. Diese kann schmerzfrei in lokaler Betäubung in der Praxis erfolgen. Da bei Männern die Harnröhre deutlich länger ist als bei der Frau und einen gebogenen Verlauf nimmt, kommt hier regelhaft ein flexibles Zystoskop zum Einsatz. 

Komplexe Funktionsstörungen der Harnblase bei Drangsymptomatik oder Inkontinenz werden mittels Urodynamik weiter abgeklärt. Hierbei wird über kleinste Sonden der Druck von Harnblase und Bauchraum sowie die Anspannung der Beckenbodenmuskulatur gemessen und mittels einer Kurvendarstellung auf dem Monitor sichtbar gemacht. Dies ermöglicht ein sehr genaues Bild über die Blasenfuntionalität, was die Entscheidungsfindung für eine passende Therapie erleichtert.

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